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"Glück ist kein Glück ohne Kinder — und Kinder sind keine Kinder ohne Liebe."
(Willy Breinholst)

Kryokonservierung

In besonderen Fällen kann es notwendig sein, Spermien für eine spätere künstliche Befruchtung zu konservieren. Hierfür bieten wir die Kryokonservierung von Spermien aus dem Ejakulat oder aus testikulären Hodenbiopsien an. Dies kann z. B. erforderlich sein bei Patienten, die aufgrund früherer Erkrankungen der Geschlechtsorgane oder genetisch bedingten Krankheiten über keine oder nicht ausreichend Spermien im normalen Ejakulat verfügen. Mit Hilfe einer unkomplizierten Operation können Gewebsstücke aus dem Hoden oder Flüssigkeit aus dem Nebenhoden gewonnnen werden. Aus diesem Material werden in unserem Labor einzelne Spermien isoliert und diese bei –180°C in flüssigem Stickstoff eingefroren.
Ein weiteres Anwendungsgebiet dieser Methode ist die Lagerung normaler Ejakulate als Zeugungsreserve. Dies betrifft Männer, die aufgrund einer Krebserkrankung vor einer Chemo- oder Radiotherapie stehen. Da diese Therapieformen möglicherweise eine Schädigung der Gameten (Samenzellen) zur Folge haben können, ist es ratsam, vor Therapiebeginn eine Kryokonservierung von Sperma vorzunehmen. Hierfür können Sie in unserer Praxis kurzfristig Termine erhalten. Die entstehenden Kosten werden oftmals von den gesetzlichen Krankenkassen nicht getragen und müssen dann privat übernommen werden. Bitte erfragen Sie vor der Kryokonservierung bei unserem Personal die anfallenden Kosten.

Eizellen im 2 - Vorkernstadium
befruchtete_eizelle_im_2_vorkernstadium

Nach erfolgter IVF - oder ICSI Therapie ist es möglich, überzählige befruchtete Eizellen einzufrieren und diese für eine spätere Zurücksetzung zu konservieren. Leider ist es aufgrund des Embryonenschutzgesetzes in Deutschland nicht erlaubt (außer in bestimmten Notsituationen), in Teilung befindliche Embryonen zu kryokonservieren. Dies muss bereits im Stadium der Entstehung von männlichem und weiblichem Vorkern geschehen. Der Vorteil des Zurücklegens kryokonservierter Eizellen besteht darin, dass bei einer Zurückführung der aufgetauten Eizellen keine oder nur eine weitaus mildere hormonelle Stimulation durchgeführt werden muss als im ersten Zyklus. Dadurch wird Ihr Körper weniger belastet und die Therapie gestaltet sich insgesamt kostengünstiger. Die Kosten für die Kryokonservierung werden leider von den meisten Krankenkassen nicht getragen und muss daher privat finanziert werden.

Ovarialgewebe
Unter bestimmten Umständen kann es erforderlich sein, Gewebe aus den Eierstöcken zu entnehmen und dieses für eine spätere Behandlung aufzubewahren. Dies kann der Fall sein z.B. bei Krebserkrankungen, die eine hochdosierte Chemo- oder Radiotherapie nach sich ziehen. Durch diese Behandlung werden die biologische Aktivität der Eierstöcke sowie die Qualität der darin befindlichen sog. Primordialfollikel geschädigt. Um dem vorzubeugen, kann man in einer unkomplizierten z.B. laparoskopischen Operation Gewebe entnehmen um es später, nach erfolgter Heilung, zurück zu transplantieren. Ein Erhalt der weiblichen Fertilität ist somit - insbesondere für sehr junge Patientinnen - möglich. Leider sind die Methoden der Zurückverpflanzung und nachfolgenden erfolgreichen Follikelstimulation gegenwärtig noch in der Entwicklung. Da jedoch auf diesem Gebiet eine intensive Forschungsarbeit betrieben wird, ist die Einführung einer erfolgreichen Technik in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich.
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Erfolgsraten
Auf unsere Erfolgsraten sind wir stolz. Aber schauen Sie nur selber.
Techniken
Natürlich entwickelt sich die Technik rasant weiter. Erfahren Sie mehr über die aktuellsten Neuerungen.
Philosophie
Wir sind stets bemüht, Ihren Wünsche voll und ganz nachzukommen. Lesen Sie wie wir Ihnen unsere Philosophie nahe bringen wollen.
Sprechzeiten
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