Besondere Leistungen

TCM - Traditionelle Chinesische Medizin

In Kooperation kombinieren wir unsere langjährigen schulmedizinischen und wissenschaftlichen Kenntnisse der westlichen Medizin mit der traditionellen chinesischen Medizin.

Geschichte der TCM

Die Hauptformen der modernen TCM gehen zurück auf Wurzeln die 2500 Jahre zurückliegen. Insbesondere das Konzept von Yin und Yang, dass die Basisidee für die TCM darstellt. Die Grundidee des Yin und Yang ist die Vorstellung, dass Gesundheit die konstante, immerwährende, erfolgreiche Adaptation zu sich stetig verändernden Umständen um den Patienten herum ist. Dies können Umwelteinflüsse oder psychische Einflüsse, veränderte Bedingungen in Beziehungen oder im sozialen sowie Arbeitsumfeld sein. Nur solange es eine erfolgreiche Anpassung an diese veränderlichen Lebensumstände gibt, ist von einem freien Fluss des Qi, der vitalen Energien eines Körpers, auszugehen. Ist der Mensch nicht in Einklang mit seinen Lebensumständen, kommt es zu Blockaden des Qi – Flusses, die sich in verschiedenen Krankheiten äußern können. Die Existenz des frei fließenden Qi ist an einen lebenden Körper gebunden und kann nicht im Labor dargestellt oder nachgewiesen werden.

Eine andere Theorie der TCM ist das „Konzept der 5 Elemente“, welche etwa 2300 Jahre alt ist. Diese Theorie berücksichtigt die Jahreszeiten, die Mondphase, die momentane Lebensstation und alle allgemein damit zusammenhängenden Faktoren wie Ernährung, Emotionen, Gerüche, Sympathien, zwischenmenschliche Beziehungen. Auf welcher Grundlage TCM tatsächlich wirkt, war lange unbekannt und die Erkenntnisse der TCM haben sich empirisch gebildet und wurden über Generationen weitergegeben und weiterentwickelt. In der Zwischenzeit haben sich viele wissenschaftliche Studien mit der Wirksamkeit der TCM auseinandergesetzt (siehe auch Abschnitt TCM und Forschung). In nahezu allen Ländern Westeuropas und Amerikas haben fernöstliche Behandlungsmethoden in Kliniken Einzug gehalten und ergänzen die Behandlungskonzepte der Schulmedizin. Ein großer Vorteil der chinesischen Kräutertherapie und Akupunktur ist das weitgehende Fehlen von Nebenwirkungen, die vielen Patienten bei medikamentösen Behandlungen in der westlichen Medizin zu schaffen machen.

TCM und Forschung

Die Wirksamkeit der Methoden der TCM wurde in zahlreichen Studien untersucht, von denen hier einige vorgestellt werden sollen.


„Influence of  Acupuncture on on the pregnancy rate in patients who undergo assisted reproduction therapy“ Paulus et al., Fertility and Sterility 77, No.4, 2002
Diese richtungsweisende Studie demonstriert, dass Frauen, die begleitend zur IVF/ICSI – Therapie eine Akupunktur nach einem spezifischen Schema erhielten, eine um 60% höhere Wahrscheinlichkeit einer fortlaufenden Schwangerschaft hatten als diejenigen Patientinnen in der Kontrollgruppe ohne Akupunktur.

„Acupuncture & IVF poor responders: a cure ?“ Fertility and Sterility“ Magarelli et al., Fertility and Sterility 81, Suppl. 3, 2004
In dieser retrospektiven Studie wurde der Einfluss einer begleitenden Akupunktur – Therapie zwischen normalen IVF – Patientinnen und sog. poor respondern verglichen = Patientinnen, die auf eine ovarielle Stimulation mit Hormonen nur unzureichend reagieren. Normalerweise ist die Schwangerschaftsrate in dieser Patientengruppe deutlich niedriger. In dieser Studie wurden ähnlich hohe Schwangerschaftsraten wie in der Gruppe der normal reagierenden Patientinnen erzielt. Die Rate an Fehlgeburten und Eileiterschwangerschaften war niedriger, und es wurde eine höhere Zahl von Lebendgeburten beobachtet als in der Gruppe ohne Akupunktur.

„A matched controlled study to evaluate the efficiency of acupuncture for improving pregnancy rates following in vitro fertilzation – embryo transfer“ Wang et al., Fertility and Sterility 83, No. 5, Suppl., 2005
In dieser Studie wurden verschiedene Akupunktur – Protokolle hinsichtlich ihrer Wirksamkeit verglichen. Es stellte sich heraus, dass die korrekte Anwendung sowie die Wahl der Akupunktur = Punkte (Nadelstellen) von großer Bedeutung ist für den Ausgang einer IVF – Behandlung.

„Ovarien blood flow responses to electro – acupuncture stimulation at different frequencies and intensities in anaesthetized rats“ Stener-Victorin et al., Auton Neurosci 31, No. 108, 2003
Diese Studie demonstriert, dass Akupunktur den Blutfluss im Uterus beeinflussen kann – positiv oder negativ in Abhängigkeit von der Qualität der Akupunktur. Der Blutfluss in der Gebärmutterschleimhaut ist von großer Bedeutung bei der Einnistung der zurückgesetzten Embryonen. Diese Untersuchung ist zugleich eine Warnung, dass eine inadäquate Akupunktur – Anwendung einen IVF – Zyklus auch behindern kann.

„Clinical studies on the mechanism for acupuncture stimulation of ovulation“  Mo et al., J Tradit Chin Med 18, No. 2, 1993
In dieser Studie wurde der Effekt von Akupunktur als Stimulation der Ovulation untersucht und festgestellt, dass Akupunktur die Produktion der Hormone Progesteron, FSH (Follikelstimulierendes Hormon), LH (Lutealhormon) und E2 (Östradiol) erhöht. Damit wurde der Mechanismus geklärt, aufgrund dessen es durch Akupunktur zu einem positiven Einfluss bei ovulatorischen Problemen kommt.

„Effect of electro-acupuncture on ovarian expression of alpha (1)- and beta (2)- adrenoceptors and p75 neurotrophin receptors in rats with steroid- induced  polycystic ovaries. Stener-Victorin et al., Reprod Biol Endocrinol 7, No. 3(1), 2005
Diese Studie zeigte, dass Akupunktur zu einer Normalisierung der ovariellen Reaktion bei Versuchstieren mit PCO führte.

„Effect of actupuncture on sperm parameters of males suffering from subfertilty related to low sperm quality“ Siterman et al., Arch Androl 39, No. 2, 1997
In dieser Studie wurde gezeigt, dass Akupunktur auch beim Mann die Fertilität fördern kann, indem sowohl die Spermienanzahl als auch ihre Beweglichkeit verbessert wurden.

„Effects of acupuncture and moxa treatment in patients with semen abnormalities“ Gurfinkel et al., Asian J Androl 5, No. 4, 2003
Diese Studie demonstrierte, dass auch die Form (Morphologie) der Spermien durch Akupunktur verbessert werden kann. Der Befruchtungserfolg hängt in entscheidendem Maße vom Anteil der Normalgeformten Spermien in einem Ejakulat ab. Auch bei der ICSI und IVF ist ein hoher Anteil Normalgeformter Spermien eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Befruchtung und die Entwicklung guter Embryonen. 

TCM und Infertilität

Die vom National Institute of Health (NIH) der USA betriebene wissenschaftliche Datenbank „Pubmed“ zitiert bei Eingabe der Stichwörter Infertilität und TCM (traditionelle chinesische Medizin) 48 Publikationen, die sich mit der Anwendung und Wirksamkeit von Akupunktur und chinesischer Kräutertherapie als zusätzlicher Infertilitätsbehandlungsmöglichkeit auseinandersetzt. Dies demonstriert eindrucksvoll, dass Interesse an ergänzenden Behandlungskonzepten jenseits der westlichen Schulmedizin. Wie Studien berichten, wurden in IVF Behandlungen mit begleitender Akupunktur oder chinesischer Kräutertherapie  eine um 10-15 % erhöhte Schwangerschaftswahrscheinlichkeit erzielt. Eine 2002 in der bekannten reproduktionsmedizinischen Zeitschrift Fertility and Sterility publizierte Studie, die in Deutschland durchgeführt wurde, kam zu dem Ergebnis, dass in der Gruppe derjenigen Patientinnen, die vor und nach Embryotransfer eine Akupunktur durchführten, die Schwangerschaftsrate 42,5 % betrug (34 von 80 Frauen), wohingegen die Schwangerschaftsrate ohne Akupunktur bei 26,1 % (21 von 80 Frauen) lag.    

Man geht davon aus, dass es durch Akupunktur und Kräutertherapie zu einem verbesserten Fluss des Qi  "der vitalen Energieflüsse im Körper" kommt und Blockaden gelöst werden. Diese Blockaden können sowohl energetischer und psychischer Art (beruflicher Stress, Beziehungsprobleme, zu hoch gesetzte unrealistische Ziele und  Erwartungen, Erfolgsdruck etc.) sein oder auch körperlich bedingt sein  z.B. durch eine Stagnation des Blutflusses. Dies kann einhergehen mit Veränderungen der Funktionsweise von Leber, Niere und Milz, was sich wiederum in Störungen sowohl der weiblichen als auch der männlichen Fertilität äußern kann.  Ziel der TCM ist es, diese Blockaden zu lösen und einen freien Qi – Fluss als Voraussetzung für eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung zu ermöglichen.

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